LASIK
Mit einem Spezialinstrument, dem sog. Keratom oder Hornhautmesser, wird ein dünnes Hornhautläppchen präpariert und zur Seite geschoben, wonach die Laserbehandlung der inneren Schichten der Hornhaut durchgeführt wird.
Anschliessend wird der Lappen zurückgelegt. Eine Naht ist nicht nötig. Auf diese Weise wird die Oberfläche der Hornhaut geschont.
Ein Problem, dass bei LASIK häufiger auftritt, ist die Trockenheit des Auges. Diese Trockenheit kann bis zu einem Jahr andauern und es ist häufiges Tropfen mit künstlichen Augentränen notwendig.
Selten treten Probleme im Zusammenhang mit dem Lappen auf. Es können Falten entstehen, es können Schmutzpartikel zwischen den Schichten eindringen und eine Entzündung oder eine Infektion verursachen.
Der Schnitt durch die peripheren Fasern der Hornhaut führt zu einer Abnahme der Stabilität derselben und auch bei einer völlig komplikationsfreien Behandlung zu Irregularitäten der Oberfläche (sog. Aberrationen) welche ihrerseits die Kontrastempfindlichkeit reduzieren kann.
Beim Schnitt werden auch die Nervenfasern der Hornhaut durchschnitten. Viele Patienten leiden während Monaten unter trockenen Augen mit Sandgefühl und instabiler Sehschärfe, bei einigen kann diese Trockenheit lebenslang anhalten.
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